Sie sind hier: Startseite » MRT-Leistungen
  • Offenes MRT
  • Ganzkörper-MRT
  • Bewegungsapparat
  • Rheumatologie
  • Nervensystem
  • Innere Organe
  • Weibliche Brust
  • Prostata
  • Blutgefäße

Offenes MRT

Moderne MRT-Untersuchungen müssen heute nicht mehr im engen Tunnel stattfinden. Die Untersuchungsöffnung des Magnetom Espree hat einen Durchmesser von 70 cm und eine Tiefe von nur 125 cm. So können endlich auch Menschen mit Platzangst oder einem großem Körperumfang untersucht werden. Mechanisch sind Untersuchungen bis 200 kg Körpergewicht möglich.

Dabei brauchen nicht wie bei anderen offenen Systemen Kompromisse bei der Leistung eingegangen zu werden, denn die volle Feldstärke von 1,5 T steht zur Verfügung. Im Gegenteil: In Verbindung mit automatischen Tischvorschub und der Technik TIM gehört das Gerät zu den leistungsfähigsten am Markt.

CT-ähnliche Untersuchungsbedingungen

Anstelle eines engen Tunnels haben Sie im Magnetom Espree eine kurze und weite Öffnung wie an einem CT. Längere Körperabschnitte werden in mehreren Schritten erfasst.

Der Kopf bleibt meist außerhalb des Tunnels

Ein MRT für alle

Aus der Science Fiction des Raumschiffs Enterprise ist heute die MRT-Untersuchung des ganzen Körpers Wirklichkeit geworden. Dank der Spulentechnik TIM wird nahezu die gleiche Auflösung und Qualität erreicht, wie bei Untersuchungen einzelner Körperrabschnitte. Besonders Tumorpatienten, die sonst im Rahmen der Nachsorge zahlreiche Einzeluntersuchungen mit belastenden Röntgenstrahlen über sich ergehen lassen müssten,

profitieren von schonender Diagnostik "in einem Rutsch". Ein einzelner Untersucher kann die Befunde auswerten und vergleichen - Kommunikationsverluste treten nicht auf. Auch im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen und Check-Ups kann dieses Verfahren ein Baustein sein.

Science Fiction wird Realität

Magnetom Espree mit Spulentechnik TIM - Noch nicht ganz bordgerechte Dimensionen aber dafür schon mit höherer Auflösung

Star Trek - der Film (1972)
Star Trek - der Film (1972)
Ganzkörper-MRT heute
Ganzkörper-MRT heute

Wegen ihrer hochauflösenden Darstellung von Muskeln, Sehnen, Bändern, Knochen und Knorpel ist die MRT aus der modernen Diagnostik von Erkrankungen des Bewegungsapparates nicht mehr wegzudenken. Auch in der Sportmedizin bei Freizeit- wie Leistungssportlern ist die MRT das bildgebende Untersuchungsverfahren der Wahl.

Sehnen- und Muskelfaserrisse, Sehnen- und Schleimbeutelentzündungen, Knorpelschäden an den Gelenken, Knochenbrüche, Verschleißerkrankungen und jegliche Entzündungen und Tumoren des Stütz- und Bewegungsapparates lassen sich vorzugsweise mit der MRT abbilden.

Aktuell: Rheuma im MRT

Die MRT erlaubt die Darstellung verschiedener Formen von Rheuma im Frühstadium. Erkennt man Veränderungen im Röntgenbild, CT oder Knochenszintigramm, liegen dagegen bereits regelmäßig irreparable Gelenkschäden vor.

Das Bild zeigt die historische "Früh"-Diagnostik mit Röntgenbildern. Bei der ersten Aufnahme erkennt man trotz Schmerzen und sicher schon bestehender Entzündung noch keine Knochenveränderungen. Ein Jahr später ist der Knorpel am Gelenkspalt zerstört und verschmälert.Daneben ist der Knochen durch die Entzündung aufgelöst. Diese Schäden sind irreparabel.

Rheuma im MRT: Die Entzündung ist schon früh an hellen Kontrastmittelanreichungen der Gelenkhaut zu erkennen. Das Gelenk ist noch intakt. Es besteht auch ein kleiner Entzündungsherd am Knochen (Pfeil). Auch hier ist der Knochen noch nicht zerstört. Durch eine Therapie in diesem Stadium kann das Gelenk gerettet werden!

Ein weiteres Frühzeichen, welches nur im MRT oder Ultraschall zu erkennen ist, ist die rheumatische Entzündung der Beugesehnen. Hier erkennbar an den hellen Kontrastmittelanreicherungen um die Sehnen.

Die MRT unterstützt am Gehirn die Diagnostik von entzündlichen Erkrankungen, von Durchblutungsstörungen und ihren Folgen, von Verletzungen und von gutartigen und bösartigen Hirntumoren. Auch eine Reihe von Hirnabbau-Erkrankungen zeigen typische Veränderungen in der MRT. Die Blutgefäße lassen sich gesondert als MR-Angiographie darstellen.

Die MRT ist als nicht strahlenbelastende Untersuchung mit deutlich selteneren Kontrastmittelnebenwirkungen zunehmend eine Alternative zur Computertomographie. Besonders die MRT-Diagnostik der Leber und der Organe des Beckens ist der CT überlegen.

Mit dem Magnetom Espree sind sogar Darstellungen der Lunge und der Blutgefäße möglich, die bisher noch ausschließlich der CT vorbehalten waren. Die MRT erlaubt eine Darstellung der Gallenwege ohne Kontrastmittelgabe oder Spiegelung (MRCP). Sie kann bestimmte Gewebe besser charakterisieren und so helfen, zwischen gutartigen und bösartigen Veränderungen zu unterscheiden.

Die MRT der weiblichen Brust - MR-Mammographie - ist ein Spezialverfahren zur Darstellung bzw. zum Ausschluss von Brustkrebs. Es beruht darauf, dass bösartige Tumore MR-Kontrastmittel, das in die Armvene gespritzt wird, intensiv anreichern und dadurch selbst kleinste Tumore sichtbar werden. Die MR-Mammographie ist schon seit vielen Jahren als Ergänzungsuntersuchung zur Abklärung von schwierigen Befunden etabliert, die in Röntgenmammographie und Sonographie unklar bleiben.

Auch Frauen, die nach Operationen schlecht zu untersuchen sind, können von einer MRT profitieren. Schließlich ist die MR-Mammographie die Methode der Wahl zur Untersuchung von Frauen mit Brustimplantaten. Die erheblichen Verbesserungen in der Auflösung durch neue 3D-Sequenzen lassen jetzt auch eine breitere Anwendung zur Vorsorge zu, weil es wegen Kontrastmittelanreicherungen in gutartigen Herden nicht mehr so oft "falschen Alarm" gibt.

Die MRT der Prostata bietet eine gute Möglichkeit, mittels bildgebender Diagnostik die Lokalisation, die Ausdehnung und eventuelle Aussaat eines Prostata-Karzinoms darzustellen. Meist fällt in der Labordiagnostik ein wiederholt erhöhter oder steigender PSA-Wert auf, der weiter abgeklärt werden soll. Die bildgebende Diagnostik der ersten Wahl ist der Ultraschall mit einer Spezialsonde beim Urologen und ggf. die ultraschallgesteuerte Stanzbiopsie verdächtiger Befunde.

Bei fehlender Darstellung des Tumors im Ultraschall oder vergeblichen Biopsien kann die MRT als Problemlöser eingesetzt werden: Sie zeigt dem Urologen, wo eine weitere Biopsie die Diagnose sichern kann. Außerdem kann die MRT bei sehr ausgedehnten Tumoren einen Überblick über die Beteiligung der Nachbarorgane verschaffen und Absiedlungen (Metastasen) entdecken. Auch in die Vorsorgediagnostik beim Mann kann die MRT der Prostata integriert werden.

Die MRT bedient sich verschiedener Techniken um das fließende Blut darzustellen. Einige Untersuchungen können abhängig von der Fragestellung sogar ohne die Injektion von Kontrastmittel angefertigt werden. Darüber hinaus ist das MRT-Kontrastmittel deutlich besser verträglich als Röntgenkontrastmittel, verursacht kein Wärmegefühl und ist nicht nierenschädlich. Die Spulentechnik TIM erlaubt es, große Körperabschnitte mit hoher Auflösung und in großer Geschwindigkeit zu messen, während der Patient durch das Magnetfeld gleitet.

Dank dieser Fortschritte können große Gefäßbereiche mit einer einzigen Kontrastmittelinjektion in die Armvene untersucht werden, indem das MRT "dem Kontrastmittel hinterher fährt". Die MR-Angiographie hat dank ihrer strahlen- und kontrastmittelsparenden Vorteile heute bei dem größten Teil der Gefäßdarstellungen die diagnostische Katheterangiographie DSA ersetzt.